Sehenswürdigkeiten
Münster
Das Herforder Münster war die Kirche des reichsunmittelbaren Frauenstifts und die Urpfarrkirche Herfords. Das ab 1220 unter der Äbtissin Gertrud II. zur Lippe über einem ottonischen Vorgängerbau im spätromanischen Stil erbaute Münster ist der erste Großbau einer Hallenkirche in Norddeutschland mit hoch- und spätgotischen Anbauten in den Dimensionen einer Bischofskirche. Die Seitenschiffe sind genauso hoch wie das Mittelschiff und erzeugen dadurch eine eindrucksvolle Raumwirkung. Dieser Bau war Vorbild für viele Kirchenbauten des gleichen Typs und gab wesentliche Impulse zur Verbreitung der Gotik.
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 – 16.00 Uhr
Wolderuskapelle
Der heutige schlichte Saalbau wurde 1735 über einem Vorgängerbau errichtet. Der alte Bau war Teil der mittelalterlichen Klosteranlage. In der ursprünglichen Kapelle wurde der Gründer des ältesten Damenstifts in Westfalen, der Adelige und spätere heilige Waltger (Wolderus, gestorben 825), begraben. Im 11. Jh. bettete man ihn in das naheliegende Münster um. Über sein Leben gibt die Vita Waltgeri- eine mittelalterliche Handschrift- Auskunft. Von 1807 bis 1902 wurde sie von der reformierten Gemeinde genutzt. Seit 1962 dient sie als griechisch-orthodoxe Nektarios-Kapelle.
Ausgrabungsgelände rund um das Münster
Der heutige schlichte Saalbau wurde 1735 über einem Vorgängerbau errichtet. Der alte Bau war Teil der mittelalterlichen Klosteranlage. In der ursprünglichen Kapelle wurde der Gründer des ältesten Damenstifts in Westfalen, der Adelige und spätere heilige Waltger (Wolderus, gestorben 825), begraben. Im 11. Jh. bettete man ihn in das naheliegende Münster um. Über sein Leben gibt die Vita Waltgeri- eine mittelalterliche Handschrift- Auskunft. Von 1807 bis 1902 wurde sie von der reformierten Gemeinde genutzt. Seit 1962 dient sie als griechisch-orthodoxe Nektarios-Kapelle.