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Die Stadt sieht eine wachsende Nachfrage nach bezahlbaren und besonderen Wohnformen, was von individuell gestaltbaren Wohnungen bis hin zu gemeinschaftlich orientierten Wohnprojekten reicht. Leider kann der aktuelle Wohnungsmarkt dieser Nachfrage nicht gerecht werden.

Ein wichtiges Instrument zur Verbesserung dieser Situation ist die Vergabe nach Konzeptqualität. Diese Methode ermöglicht es, die Umsetzung von sozialen, ökologischen und städtebaulichen Zielen beim Verkauf von Grundstücken zu fördern. Durch wettbewerbliche Verfahren wird die Qualität der Nutzungskonzepte bewertet, was letztlich zu einer Dämpfung der Kaufpreise führen kann und somit der Projektqualität zugutekommt.

Ziel ist es, eine vielfältige Wohnraumversorgung für unterschiedliche Zielgruppen, wie ältere Menschen, Familien, Starterhaushalte und Menschen mit Behinderungen, in verschiedenen Preissegmenten sicherzustellen. Besonders wichtig ist auch das Angebot an bezahlbaren Mietwohnungen. Angesichts des demografischen Wandels und des damit verbundenen Generationenwechsels in der Siedlungsstruktur ist es entscheidend, den Bedarf an barrierefreien und differenzierten Wohnformen zu decken. So kann auch Wohnraum für Familien im Bestand geschaffen werden, was dem Prinzip der Flächensparsamkeit Rechnung trägt.