Kriterien Fairtrade 1 - 5
Kriterium 1: Ratsbeschluss1lz
Die Hansestadt Herford beteiligt sich an der internationalen Kampagne „Fairtrade Towns“ und strebt den Titel „Fairtrade Stadt“ an.
Mit dieser Entscheidung beschließt der Rat, dass bei allen Rats- und Ausschusssitzungen sowie im Büro des Bürgermeisters Fairtrade Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird.
Die Stadt verpflichtet sich des Weiteren, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit auch die weiteren Kriterien vollständig erfüllt und dauerhaft gesichert werden können.
Kriterium 2: Steuerungsgruppe1lz
Es wurde eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ (bzw. Gemeinde/Landkreis) die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Zielgruppen wie der Städtischen Verwaltung, dem Handel (Weltladen, Lokale Agenda 21-Gruppe) und Vertretern und Vertreterinnen aus anderen Bereichen Kirchen und Nichtregierungsorganisationen , Schulen und Vereinen, den Medien.
Wenn der Titel „Fairtrade-Stadt“ erreicht ist, kann die lokale Steuerungsgruppe daran mitwirken, die Kommune durch kreative Ideen und Aktionen sogar zur „Hauptstadt des Fairen Handels“ zu machen.
Ansprechpartnerin Steuerungsgruppe:
Kriterium 3: Einzelhandel und Gastronomie
Anhand der unten stehenden Tabelle ist ersichtlich welche Gastronomiebetriebe und Geschäfte und andere Einrichtungen Fair Trade-Produkte anbieten oder ausschenken.
Für Herford bedeutet das:
Bei einer Einwohnerzahl zwischen 65.000 bis 70.000 Einwohnern müssen 14 Geschäfte und 7 Gastronomiebetriebe vorhanden sein, die Fair Trade-Produkte verkaufen oder ausschenken.
Einzelhandel
Handel mit Fairtrade-Produkten
Im Barrenholze 60
32051 Herford
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Handel mit Fairtrade-Produkten
Zum Ewigen Frieden 14
32049 Herford
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Handel mit Fairtrade-Produkten
Marktkauf am Deichkamp
Deichkamp 13
32051 Herford
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Gastronomie
Kriterium 4, 5 Öffentliche Einrichtungen| Medien
In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
Bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden. Einmal pro Jahr sollte eine Aktion durchgeführt werden.
Beispiel: Eine „Fairtrade-Schule“ engagiert sich für den Fairen Handel. Das bedeutet, dass sie jungen Menschen vermittelt, wie Handel funktioniert und wie der globale Handel gerechter werden kann. Die Schule verkauft und nutzt Fair Trade-Produkte, so weit es geht und führt Aktivitäten zum Thema „Fair Trade“ durch.
Öffentliche Einrichtungen
Schulen
- Friedrichs-Gymnasium
- Gesamtschule Friedenstal
- Geschwister-Scholl-Realschule
- Königin-Mathilde-Gymnasium
- Elisabeth v. d. Pfalz Berufskolleg
Kirchengemeinden
- Ev.-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)
- Ev.-Luth. Emmaus-Kirchengemeinde
- Ev.-Luth. Kirchengemeinde Herford Mitte
- Ev.-Luth. Kreuz-Kirchengemeinde
- Ev.-Ref. Petri-Kirchengemeinde
- Kath. Kirchengemeidne St. Johannes Baptist
- Kath. Kirchengemeinde Maria Frieden
- Kath. Kirchengemeinde St. Paulus
Sonstige
- Musikschule Lenze
- Kantine der Norddeutschen Philharmonie
- DPSG Pfadfinder
Medien
Medien/Presse
Presseartikel/Newsletter
28.10.2013 Herford auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt Die Stadt muss fünf Kriterien erfüllen
05.12.2013 Kaffee für den fairen Geschmack
11.02.2014 Von Kaffee bis Banane
22.02.2014 OWL- Städte handeln fair
11.02.2014 Herford auf dem Weg zur fairen Stadt
20.05.2014 Die Hansestadt ist Fairtrade Town
20.05.2014 Herford ist Fairtrade Stadt