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Chronik Frieda Nadig

Friederike Charlotte Louise Nadig 1897 bis 1970

  • 1897 11. Dezember, Geburt in Herford
  • 1912-1920 Lehre und Tätigkeit als Verkäuferin im Konsum-Verein Herford
  • 1914 Eintritt in die Arbeiterjugend Herford
  • 1916 Eintritt in die SPD

1920-1922 Besuch der „Sozialen Frauenschulen“ in Berlin, Ausbildung zur
Wohlfahrtspflegerin
ab 1922 Tätigkeit als Jugendfürsorgerin im Bielefelder Wohlfahrtsamt,
ehrenamtlich für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) aktiv
1929-1933 SPD-Abgeordnete im Westfälischen Provinziallandtag, dort in den
Fürsorge- und Wohlfahrtsausschüssen tätig
1933 Wegen „Unzuverlässigkeit im nationalen Sinne“ Entlassung aus dem
Bielefelder Wohlfahrtsamt
1936 Nach dreijähriger Erwerbslosigkeit und Umschulung zur
„Volkspflegerin“ Beschäftigung in Ahrweiler
1946 Hauptamtliche Bezirkssekretärin (Bezirksgeschäftsführerin) der AWO
Westfalen-Ost
1947 Mitglied des Zonenbeirats für die britische Besatzungszone
1947-1950 Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen und Beisitzerin des
Bezirksvorstandes der SPD in Ostwestfalen-Lippe
1948/49 Mitglied des Parlamentarischen Rates zur Planung des
Grundgesetzes
1949-1961 SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Bielefeld-Stadt
1961 Großes Bundesverdienstkreuz für ihre „Festigung des demokratischen
Gedankens vor allem bei der weiblichen Bevölkerung“
1966 Frieda Nadig scheidet aus ihrem Amt als Geschäftsführerin des AWOBezirksverband
Östliches Westfalen e. V.
1970 17. Januar, Verleihung der Marie-Juchacz-Plakette vom AWOBundesvorstand
für außerordentliches Engagement
14. August, Frieda Nadig stirbt in Bad Oeynhausen