Wie will ich leben, wenn ich alt bin? Perspektiven auf die weibliche Zukunft
Herford, 1. März 2019 „Wie will ich leben, wenn ich alt bin?“, „Wo stehe ich jetzt und welche Chancen bieten sich im Lebensabschnitt jenseits der 60?“
Diesen Fragen geht die neue Ausstellung nach, die jetzt im Bürgerzentrum Haus unter den Linden (HudL) zu sehen ist.
Auf 13 Roll-Ups beschreibt die Ausstellung verschiedene Lebenswelten und gibt zugleich Impulse und Anregungen, was möglich ist, wie zum Beispiel alternative Wohnformen.
Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig wir unser Leben jenseits der 60 gestalten können. Sie beleuchtet rechtliche und finanzielle Aspekte, die das Leben im Alter bestimmen und wird durch biographische Interviews lebendig.
Bereits ab dem Jahr 2020 wird ein Drittel der Menschen in Deutschland (laut statistischem Bundesamt) älter als 65 Jahre sein. Frauen werden heute im Schnitt 82,6 Jahre alt und müssen sich mehr denn je Gedanken machen über ihre Lebensgestaltung nach Kindererziehung und/oder Berufsleben.
Die Ausstellung rückt den Blick auf die weibliche Zukunft in den Mittelpunkt, denn ihre Lebenswelt unterscheidet sich häufig von der der Männer. auch sind sie häufiger von Altersarmut betroffen.
Die Ausstellung „Wie will ich leben, wenn ich alt bin“ will aber nicht nur abbilden, sondern auch Mut machen, sich neu zu orientieren im Alter. Sie will Impulse geben.
Konzipiert und erstellt wurde die Ausstellung von KULTURelle GbR mit Sitz in Sulz am Neckar.
Die Ausstellung ist im Bürgerzentrum Haus unter den Linden 12, zu den üblichen
Öffnungszeiten zu sehen. Sie läuft bis zum 17. März 2019.