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Ukraine: Stadt richtet Anlaufstelle ein

Herford, 25. Februar 2022. Zur Unterstützung der ukrainischen Staatsangehörigen in Herford richtet die Stadt eine Anlaufstelle für Hilfe- und Klärungsbedarf ein.

Die Integrationsbeauftragte Kerstin Brandau-Fiebig wird die zentrale Ansprechpartnerin mit Lotsenfunktion sein. Sie wird Basisauskünfte zur rechtlichen Situation geben sowie Fragen und Daten ukrainischer Staatsangehöriger in Herford zur Aufnahme von Familienmitgliedern aus dem Kriegsgebiet erfassen. Als Lotsin steht sie selbstverständlich in engem Kontakt mit der Ausländerbehörde.

Kerstin Brandau-Fiebig ist von Mo.- Fr. von 8.30 bis 15.00 Uhr erreichbar unter: 05221 189 285

Grundsätzlich aber, innerhalb und außerhalb der Dienstzeiten, können Betroffene ihre Anfragen oder Anliegen auch per Email an ukraine-aktuell@herford.destellen.

Rechtlich ist eine visafreie Einreise für Staatsangehörige der Ukraine für 90 Tage möglich. Ganz generell gilt, dass diese Personen nach 90 Tagen wieder ausreisen müssen.

„Wir müssen abwarten, welche Signale hinsichtlich der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge von Seiten des Bundes und des Landes NRW kommen, aber wir vor Ort werden jeden Fall individuell betrachten und möglichst unbürokratisch helfen“, verspricht Bürgermeister Tim Kähler. „Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe, bei der wir nicht wegschauen dürfen. Die Menschen dort brauchen unsere volle Unterstützung und Solidarität.“

In Herford leben aktuell 138 Menschen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit.