Mobilitätskonzept für Herford
Die Hansestadt Herford will ein modernes, nachhaltiges und damit klimafreundliches Mobilitätskonzept auf den Weg bringen. Die Aufstellung des gesamtstädtischen Mobilitätskonzeptes ist eines der Kernaufgaben der SVH Stadtverkehr Herford GmbH und stellt einen wichtigen Schritt für die Verkehrswende in Herford dar. Das Ziel ist, alle Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer in der Stadt gleichberechtigt zu betrachten und miteinander zu vernetzen.
„Das Mobilitätskonzept soll den Anforderungen der Autofahrer*innen, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gerecht wird, Busse und Bahnen sowie E-Roller miteinbeziehen“, sagt Teresa Schmidt, Mobilitätsbeauftragte der Stadt Herford die diesen Prozess von Seiten der Verwaltung begleitet. „Das zukünftige Angebot wird bedarfsorientiert, digitaler und smarter werden“, so Schmidt.
Unterstützt wird die Stadt bei diesem Vorhaben jetzt von einem Dortmunder Ingenieursbüro.
Das Ingenieursbüro Planersocietät, Dr. Ing. Frehn, Steinberg und Partner hat, nach einer Ausschreibung, den Zuschlag für die Erstellung des Mobilitätskonzepts erhalten. Als erstes wird das Büro eine umfangreiche Bestandsaufnahme vornehmen sowie die bestehenden kommunalen und regionalen Strukturdaten auswerten.
Das Mobilitätskonzept soll in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Herforder Bürgerinnen und Bürger sollen dabei umfangreich beteiligt werden.
Die genannten Maßnahmen, welche aus dem Konzept resultieren, sollen bis spätestens 2035 umgesetzt werden.
Für das Mobilitätskonzept sind im Wirtschaftsplan der Stadtverkehrsgesellschaft 135.000 Euro angemeldet worden. Eine Förderung von 68.000 Euro hat das Land NRW zugesagt.
Im nächsten Verkehrsausschuss (15. Februar 2022) informiert die Verwaltung über diesen aktuellen Stand.