Lüftung für Schulen und Kitas: Stadt sucht passgenaue Lösungen
„Ein mobiles Lüftungsgerät kann nur unterstützend wirken, aber niemals die frische Luft ersetzen, die durch Lüften in den Raum strömt“, sagt Bürgermeister Tim Kähler. „Ausreichendes Lüften ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen immer noch der beste Schutz vor dem Virus.“
Die aktuelle Bestandsanalyse überprüft jetzt, welche Räume unter die so genannte Kategorie 2 fallen, also Räume mit eingeschränkten Lüftungsmöglichkeiten. Für diese haben der Bund und das Land NRW ein Förderpaket mit insgesamt 90 Millionen Euro aufgelegt.
Die Förderung beschränkt sich auf solche Räume in den Schulen, Kindertageseinrichtungen und Tagespflegen, die nur eingeschränkt gelüftet werden können, weil z.B. keine raumlufttechnische Anlage vorhanden ist, Fenster nur kippbar sind bzw. Lüftungsklappen nur einen minimalen Querschnitt haben.
„Wir arbeiten zudem intensiv an intelligenten und passgenauen Lösungen für unsere Schulen und Kitas“, so der Bürgermeister. „So prüfen wir auch CO2 Messgeräte und auch Geräte, die den Luftaustausch ermöglichen, zum Beispiel durch fest installierte Lüfter, da dass die bessere Alternative sein kann.“
Im August trifft sich der Bürgermeister mit den Leitungen von Schulen und Kitas, um gemeinsam gute und praktikable Lösungen zu finden, die dann auch zügig umgesetzt werden sollen.