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Jugendamt: Telefonische Beratung weiterhin möglich

Herford, 31. März 2020. Trotz der Einschränkungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens weist das Jugendamt der Stadt Herford daraufhin, dass es, neben den Terminvergaben in der Stadtverwaltung, auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail für Fragen und Beratungen erreichbar ist.

„Die momentane Situation stellt besondere Herausforderungen an uns alle. Je länger diese andauert, umso größer werden die Belastungen“, sagt Birgit Froese-Kindermann, Herfords Beigeordnete für das Soziale. „Natürlich steht das Jugendamt auch in diesen Zeiten den Kindern, Jugendlichen und Eltern zur Seite.“

Insbesondere durch das Kontaktverbot sowie die Schließungen von Kindergärten, Schulen, Arbeitsstellen und Freizeitangeboten werden Familien auf sich selbst zurückgeworfen. In jeder – auch ansonsten harmonischen – Familie kann es dadurch zu Unzufriedenheit, Ängsten, Unsicherheiten, Streitigkeiten etc. kommen.

„Wir merken, dass die Familien stark belastet sind, die Nerven werden dünner“, bestätigt Jugendamtsleiter Andreas Spilker. „Da ist die alleinerziehende Mutter, die keine Betreuung für ihr Kind hat oder der Jugendliche, der wissen will, wann er seine Freunde endlich wieder treffen darf. Solche Anrufe nehmen seit einigen Tagen deutlich zu.“

Eltern, Kinder und Jugendliche können die Unterstützung des Jugendamtes und der Beratungsstellen weiterhin in Anspruch nehmen: Ob es dabei um Unterhaltsfragen geht, um das Umgangsrecht, um die Notbetreuung oder um die Elternbeiträge.

„Wir lassen Sie und euch auch jetzt in dieser Krise nicht allein, sondern suchen mit Ihnen und euch nach Lösungen und Entlastungsmöglichkeiten“, versichert Andreas Spilker.

Kontaktmöglichkeiten:

     Für alle Belange des Jugendamtes:

  • Eingangsmanagement mit der Telefonnummer 05221 – 189 44 40 oder per E-Mail: jugend@herford.de

     Speziell für Jugendliche und junge Volljährige:

     Für Kinder und Jugendliche: