Glasfaser-Ausbaugebiet vergrößert
Auch Bürgermeister Tim Kähler freut sich über die Erweiterung der bisherigen Bauprojekte:“Der Glasfaserausbau geht in Herford mit großen Schritten voran und das ist eine sehr gute Nachricht. Wir haben Handlungsbedarf und möchten in den nächsten 4 Jahren jeden Herforder Haushalt und jedes Unternehmen im Stadtgebiet mit Glasfaser versorgen können. Das ist mein Ziel und dem kommen wir dank Glasfaser Nordwest immer näher.“
Die Erweiterung des Netzes erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie zuvor. Zunächst startet der Ausbau des Verteilnetzes auf öffentlichem Grund. Dabei entsteht eine komplexe unterirdische Infrastruktur, die aus vielen Hauptkabeln und Knotenpunkte besteht. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Einwohner.
Erst wenn ein Glasfaseranschluss sowie -tarif bestellt wird, wird die Immobilie an das moderne Netz angeschlossen. Glasfaser Nordwest baut ausschließlich echte FTTH-Anschlüsse („Fiber to the Home“). Das bedeutet, dass die Glasfasern bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt werden.
Das Besondere an dem modernen Breitbandnetz ist seine Schnelligkeit und Zuverlässigkeit. Das Netz ist sehr stabil und ermöglicht bereits heute hohe Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Mit dieser Leistungsstärke können rasant wachsende Datenvolumen zukünftig problemlos und schnell übertragen werden.
Die neu errichtete Infrastruktur von Glasfaser Nordwest ist für alle Telekommunikationsanbieter offen. Als reiner Infrastrukturanbieter vertreibt das Unternehmen selbst keine eigenen Endkundenprodukte. Gemäß dem „Open Access“-Prinzip können die neuen Anschlüsse und die dazu passenden Internettarife bei unterschiedlichen Vermarktungspartnern beauftragt werden. In Herford sind das zunächst EWE und Telekom. Ab dem 01.08.2022 kann bestellt werden.