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Die Surfwelle in Herford - Verein und Stadt ziehen am gemeinsamen Strang

Herford, 8.07.2025 

„Herford ans Wasser“ steht für eine klare Vision: die Aa ökologisch aufzuwerten und als attraktiven Freizeit- und Begegnungsort wieder stärker ins Stadtleben zu holen. Mit dem geplanten Umbau des Radewiger Wehrs ab 2028/2029 soll Herford sprichwörtlich näher ans Wasser rücken — sicher, nachhaltig und mit hoher Aufenthaltsqualität.

Das Wehr an der Aa wird grundsätzlich erneuert und soll langfristig auch eine Surfwelle ermöglichen – so ist zumindest die aktuelle Überlegung. Der Verein „Welle Herford“, der sich zur Zeit in der Gründung befindet, arbeitet dafür seit einem Jahr eng mit der Stadt zusammen. Gemeinsam wird geprüft, was technisch ohne einen zu großen Aufwand machbar ist, welcher Standort geeignet ist und wie die Umwelt bestmöglich geschützt werden kann, um das Wasserrecht zu entsprechen.

Aktuell wird am Wehr des Stadtgrabens „Unter den Linden“ eine Testphase beginnen, bei der erste Erfahrungen gesammelt werden. Diese Versuche finden unter strengen Auflagen und immer in enger Abstimmung mit der Stadt statt. Dabei ist ausdrücklich zu betonen: Für Bürgerinnen und Bürger ist das Betreten verboten — es besteht Lebensgefahr. Nur erfahrene Surfer des Vereins nehmen an dieser Testphase teil.

Mit dem Projekt „Herford ans Wasser“ will die Stadt die Aa wieder zu einem sicht- und erlebbaren Teil der Innenstadt machen. Die Planung ist ein wichtiges Signal für nachhaltige Stadtentwicklung, neue Aufenthaltsqualität und mehr Lebensfreude in zentraler Lage.

Der Flusslauf der Aa bietet dabei viele Chancen: mehr Natur, neue Freizeitmöglichkeiten und eine Stärkung des gemeinschaftlichen Miteinanders. Das Radewiger Wehr steht als zentrales Element im Mittelpunkt dieser langfristigen Überlegungen.

„Es ist ein großartiges Projekt, das zeigt, was möglich ist, wenn Stadt und engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten“, betont Bürgermeister Tim Kähler. „Es geht darum, Herford immer wieder neu zu entdecken, weiterzuentwickeln und gemeinsam etwas Besonderes zu schaffen.“

Der Verein ist offen für andere Interessierte und wird in dieser Woche seine eigene Homepage www.welleherford.de freigeben.