Bundesfördermittel für Breitbandausbau in Gewerbegebieten
Der Förderbescheid ist der Stadt im März zugegangen.
„Das sind sehr gute Nachrichten aus Berlin“, freut sich Bürgermeister Tim Kähler. „Ohne ein starkes und schnelles Netz geht doch für Unternehmen, die mit großem Datenvolumen arbeiten, heutzutage nichts mehr. Der Breitbandausbau in den Gewerbegebieten sorgt für Standortattraktivität und Unternehmenserfolg.“
Das Ziel des Glasfaserausbaus ist eine Übertragungsrate von mindestens 1000 m/bit.
Da im Rahmen des „Sonderaufrufs Gewerbe“ nur Gewerbegebiete und keine einzelnen Gewerbeadressen förderfähig sind, wurden im Vorfeld alle 21 Gewerbegebiete geprüft. 13 von ihnen wurden als förderfähig eingestuft:
- Gaußstraße
- Waterfuhr
- Auf der Helle
- Gewerbepark OWL
- Goebenstraße
- Leinweberstraße
- Hasenbrink
- Heidsiek
- Hohe Warth
- Werrestraße / Waltgeristraße
- Elverdissen
- Bielefelder Straße
- Bandelstraße
Für diese 13 Gewerbegebiete wurden Anfang Februar 2021 Förderanträge beim Bund eingereicht und nun bewilligt.
„Mit der Bundesförderung nimmt der Breitbandausbau deutlich Fahrt auf. Das wird gerade bei uns im ländlichen Raum große Verbesserungen für die Internetnutzung bringen“, betont der Herforder
SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze.
Die Bundesförderung in Höhe von 1.982.166 € entspricht einer Förderung von 50 %.
Im nächsten Schritt wird die Stadt die Co-Finanzierung des Landes NRW in Höhe von 40 % beantragen. Die Stadt finanziert den Breitband-Ausbau mit 10 %. Sobald auch die Förderzusage des Landes NRW vorliegt, kann die Ausschreibung für den geplanten Gigabitausbau in den Gewerbegebieten erfolgen.