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Ausstellung: Bildergeschichten - der Nahe Osten und wir

Herford, 14.02.2020. Am Samstag (15.02.) um 16:30 Uhr wird die neue Ausstelunng "Bildergeschichten - der Nahe Osten und wir" im Daniel-Pöppelmann-Haus eröffnet. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt des Städtischen Museums, der Volkshochschule im Kreis Herford und dem Diakonisches Werk im Ev. Kirchenkreis Herford e.V.

2010 begann in Tunesien der „Arabische Frühling“, der auf viele Länder des Nahen Ostens übergriff. Er leitete einen tiefgreifenden Transformationsprozess in der Region ein, der auch Auswirkungen auf uns in Europa hat. Die Ausstellung zeigt Fotografien von Katharina Eglau, die auf eindrucksvolle Weise das Alltagsleben der Region und deren religiöse Vielfalt zeigen. Ihre Fotos sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte. 

Ihrem Blick auf das Leben im Nahen Osten werden Fotografien von Geflüchteten aus Stadt und Kreis Herford an die Seite gestellt. Sie stammen zum einen aus dem Foto-Portrait-Projekt, das die Jugendkunstschule Löhne und das Kinder- und Jugendzentrums Riff mit Schüler*innen aus der internationalen Lerngruppe der Bertolt-Brecht-Gesamtschule durchführten. Zum anderen aus Workshops, zu denen Museum und VHS einluden, an dem bisher zwei Gruppen aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Herford teilnahmen. 

Zeitgleich mit Bildergeschichten präsentiert die Stadtbibliothek Herford in ihren Räumen die Porträt-Ausstellung „Mensch in Herford“ mit Fotografien von Jürgen Escher und Philipp Külker. Sie veranschaulicht die gelungene Integration von Zwangsmigranten und Zugewanderten in Herford.

Die Austellung wird bis zum 3. Mai zu sehen sein. Alle Informationen zu Zeiten und Führungen finden Sie hier:
http://www.poeppelmannhaus.de/ausstellungen/aktuelles