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AFaM offiziell eröffnet

Herford, 23. August 2025. Das Archäologische Fenster am Münster (AFaM) ist offiziell eröffnet. Nach einem Gottesdienst in der Münsterkirche wurde das Band vor der Tür symbolisch von Bürgermeister Tim Kähler sowie von Vertreterinnen und Vertretern von Kirche, Fördermittelgebern, der Dieter Ernstmeier Stiftung und dem Geschichtsverein durchschnitten.
Im Anschluss strömten zalhreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger in das neue Museum. 

Am Samstag und Sonntag wurde ein buntes Programm vor dem AFaM und auf dem Rathausplatz geboten.

Das AFaM wird kein typisches Museum sein, sondern vielmehr ein interaktives, begehbares Fenster in die Vergangenheit. Es bietet ein einzigartiges Erlebnis, das die Geschichte der Herforder Fürstabtei im Mittelalter – auch bekannt als Frauen- oder Damenstift – durch archäologische Funde und innovative Präsentationstechniken lebendig werden lässt.

Die Idee für das Archäologische Fenster stammt von dem Herforder Unternehmer und Stifter Dieter Ernstmeier. Bereits 2018 wurde eine Finanzierungsvereinbarung zwischen der Stadt Herford, der Dieter-Ernstmeier-Stiftung und dem Geschichtsverein unterzeichnet. Die Stadt Herford ist Betreiberin des AFaM.

Für das AFaM wurden insgesamt rund 4,4 Millionen Euro an Fördermitteln von Bund, Land NRW, Stiftungsgeldern und weiteren Drittmitteln bereitgestellt. Der Eigenanteil der Stadt beträgt etwa 2,4 Millionen Euro. Vor wenigen Wochen hat die NRW-Stiftung dem Geschichtsverein für die didaktische Vermittlung des Projekts „Archäologisches Fenster am Münster“ einen Förderbescheid in Höhe von 300.000 Euro überreicht.

Das AFaM ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet. Das Gelände und die Gebäude sind während der Öffnungszeiten frei zugänglich.