Inhalt

3. Sommerradtour mit Bürgermeister Kähler

Herford, 21. August 2018. Die dritte und damit letzte Sommerradtour in 2018 führte den Bürgermeister und rund 35 Mitfahrerinnen und Mitfahrer zur Lebenshilfe an der Schlosserstraße.
Auch diesmal hatte sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) eine interessante 11 Kilometer lange Strecke ausgesucht: Vom Rathaus, durch den Aawiesenpark, von der Herrmannstraße zur Gesamtschule Friedenstal, weiter über den Ortsieker Weg, Eimterstrasse, Waltgeristraße, Wilhelmsplatz, am Wall in Richtung Güterbahnhof hin zur Schlosserstraße.
Dort warten bereits viele Bewohner und Betreuer auf die Radfahrer und natürlich auf Bürgermeister Tim Kähler.
Vor 4 Jahren wurde die Lebenshilfe an der Schlosserstraße neu gebaut und eröffnet. Es ist das neueste Haus der Lebenshilfe in Herford. Im Wohnhaus leben 16 geistig behinderte Menschen zwischen 25 und 60 Jahren in Gruppen. Ein Kurzzeitpflegeplatz ist auch vorhanden.
Nebenan gibt es ein Gebäude, in dem Tages-Beschäftigung für Menschen angeboten wird, die nicht mehr in den Werkstätten arbeiten. Dort wird gekocht, gebacken, Musik gehört und vieles mehr.
„Wir sind hier gut eingebunden in die Nachbarschaft, auf der einen Seite Archimedes, auf der anderen Seite ein Kindergarten. Dazwischen viele ganz normal Wohnhäuser“, erzählt der Lebenshilfe Geschäftsführer Stephan Steuernagel, der die Radtour schon ab dem Rathaus begleitet hatte.
Ein Konzept, das Bürgermeister Kähler sofort begeistert. „Das ist ein gutes Beispiel für inklusive Nachbarschaft. Mitten drin statt außen vor. Da ist ein Wandel passiert, auch bei anderen Trägern. Das finde ich sehr gut.“
Bei Bratwurst und Getränken berichtet Hausleiterin Nadja Koopmann vom Alltag in den Wohngruppen und in der Tagesstruktur und beantwortet ausführlich Fragen der Gruppe nach Zimmergröße und Freizeitaktivitäten. Auch die Bewohner mischen sich unter die Radfahrer. Die 41jährige Serena Tasche erzählt, dass sie im Beirat mitarbeitet und dass sie gerne mit zum Gruppeneinkaufen fährt. Die 39jährige Bewohnerin Jennifer Tappe hingegen möchte beim Essen unbedingt neben dem Bürgermeister sitzen. Ein gemeinsames Foto gibt es natürlich dazu.
Die Lebenshilfe Herford betreut über 1000 Menschen in ihren Werkstätten, Wohnhäusern und Tageseinrichtungen.

mehr Fotos